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  • 80% Förderung für Digitalisierung mit dem INQA-Coaching

    80% Förderung für Digitalisierung mit dem INQA-Coaching

    Das INQA-Coaching (Initiative Neue Qualität der Arbeit) ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördertes Programm. Es unterstützt Unternehmen dabei, passende Antworten auf die Herausforderungen des digitalen Wandels zu finden – praxisnah, beteiligungsorientiert und mit 80 % Förderung.

    Im Mittelpunkt stehen Themen wie:

    • Digitale Transformation und Innovation
    • Arbeitskultur und Führung
    • Qualifizierung, Geschäftsmodelle und neue Arbeitsformen

    Der Coaching-Prozess folgt einem klaren Modell und nutzt agile Methoden, um gemeinsam mit den Mitarbeitern tragfähige Lösungen zu entwickeln – immer individuell auf die Situation im Unternehmen zugeschnitten.

    Gerne begleite ich Ihr Unternehmen im Rahmen eines INQA-Coachings. Wenn Sie Interesse an einer Förderung haben, wenden Sie sich jederzeit gerne kostenlos und unverbindlich an die offizielle Beratungsstelle für das INQA-Förderprogramm.

  • Das Vorgründungscoaching der IHK: Ihr Weg in die Selbstständigkeit (70 Prozent staatliche Förderung)

    Das Vorgründungscoaching der IHK: Ihr Weg in die Selbstständigkeit (70 Prozent staatliche Förderung)

    Das Vorgründungscoaching der IHK Bayern ermöglicht es Ihnen, sich unter meiner professioneller Anleitung selbstständig zu machen. Dabei werden Ihnen 70 Prozent der Coachingkosten durch die IHK wieder erstattet. Die restlichen Kosten können Sie von der Steuer absetzen. Das Coaching ist somit extrem günstig für Sie.

    Was ist das Vorgründungscoaching der IHK Bayern?

    Der Weg in die Selbstständigkeit ist ein mutiger Schritt. Doch gerade zu Beginn werden Sie vor zahlreichen Herausforderungen stehen. Genau hier setzt das Vorgründungscoaching der IHK Bayern an. Als Coach helfe ich Menschen dabei, sich selbstständig zu machen und begleite Sie auf dem Weg zu Ihrem eigenen Unternehmen. Das Vorgründungscoaching der IHK Bayern ist ein professionelles Beratungsprogramm und richtet sich an Einzelpersonen, die sich selbstständig machen wollen. Durch das Programm werden Sie in allen Phasen der Unternehmensgründung unterstützt: angefangen von der Ideenfindung bis hin zur Umsetzung des Geschäftsmodells.

    Wie läuft das Vorgründungscoaching der IHK ab?

    • Kostenloses Erstgespräch: Wir klären, was Sie brauchen und ob wir für das Coaching zueinander passen.
    • Antragstellung bei der IHK
    • Coaching über einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten
    • Abrechnung: nach dem Coaching erfolgt die Abrechnung und der Abschlussbericht
    • (Nachfolgeantrag: Falls Sie länger als 3 Monate meine Hilfe benötigen, können Sie einen Nachfolgeantrag bei der IHK stellen.)

    Das lernen Sie im Vorgründungscoaching

    Das Coaching findet in Einzelsitzungen statt und wird individuell auf Sie abgestimmt. Wenn Sie noch keine Ahnung haben, womit Sie sich selbstständig machen wollen, finden wir erst einmal gemeinsam ein Geschäftsmodell oder eine Tätigkeit für Sie heraus.

    Falls Sie schon wissen, womit Sie sich selbstständig machen wollen, erarbeiten wir gemeinsam eine Strategie, um die Herausforderungen der Gründungsphase erfolgreich zu meistern. Dabei stehen Themen wie Geschäftsmodell, Finanzierung, Marketing und Rechtsfragen im Fokus.

    Folgende Fragen und Themen können beispielsweise besprochen werden:

    • Welche Unternehmensform macht für mich Sinn?
    • Welche steuerlichen Themen muss ich beachten?
    • Wie bekomme ich einen Gewerbeschein und brauche ich den überhaupt?
    • Wie erstelle ich eine Website oder einen Online-Shop?
    • Wie schalte ich Werbung bei Google, YouTube oder Facebook und Instagram?
    • Wer ist meine Zielgruppe?
    • Wie erstelle ich eine Marketing-Strategie oder einen Redaktionsplan?
    • Welche Software sollte ich nutzen?
    • Wie kann ich ortsunabhängig arbeiten und Geld verdienen?

    Die Vorteile des Vorgründungscoachings:

    1. Expertenwissen: Als Marketingberaterin und Coach bringe ich langjährige Erfahrung und Expertise in den Bereichen Gründung und Marketing mit. Ich stehe Ihnen als kompetenter Ansprechpartner zur Seite und teile mein Wissen mit Ihnen.
    2. Individuelle Unterstützung: Jeder Gründer hat individuelle Bedürfnisse und Herausforderungen. Das Vorgründungscoaching passt sich flexibel an diese an und bietet maßgeschneiderte Lösungen, um das Potenzial jedes Einzelnen optimal zu fördern.
    3. Kostenförderung: Das Vorgründungscoaching der IHK Bayern wird zu 70 Prozent staatlich gefördert, d.h. Ihnen wird der Großteil der Kosten erstattet und den Rest können Sie von der Steuer absetzen. Das Coaching kostet Sie somit fast nichts.

    Nehmen Sie kostenlos und unverbindlich Kontakt mit mir auf

    Tragen Sie sich einfach in das Kontakformular ein und wir besprechen, ob ein Coaching für Sie Sinn macht und wie es ablaufen könnte. Im Anschluss können Sie den Antrag bei der IHK in Nürnberg stellen, wenn Sie sich für das Coaching mit mir entscheiden.

    Ja, ich möchte ein Gespräch zum Vorgründungscoaching
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    Was trifft auf Sie zu?
    Bitte geben Sie mindestens einen Terminvorschlag für ein unverbindliches Beratungsgespräch an.
  • Die besten Marketing-Tools, die ich empfehle

    Die besten Marketing-Tools, die ich empfehle

    Bevor ich erkannt habe, dass Umsetzen wichtiger ist als welches Tool man verwendet, habe ich sehr viel Zeit darauf verwendet, die perfekte Software für mich zu finden. Damit Sie sich wertvolle Zeit sparen, möchte ich Ihnen meine Empfehlungen an die Hand geben. Die Tools werden immer wieder aktualisiert.

    Texten

    Egal, ob Blog-Post, E-Mail, Werbeanzeige oder Social Media Post, Chat GPT schreibt zuverlässig und schnell Texte für jeden Anlass. Sie können das Tool momentan kostenlos nutzen oder eine Premiumversion für 20 Euro pro Monat kaufen. Probieren Sie es aus! Sie werden begeistert sein.

    E-Mail-Marketing

    Damit Sie keine Arbeit damit haben, Ihre Kontakte zu übertragen oder einen Lead-Magnet wie ein PDF auszuliefern, benötigen Sie eine E-Mail-Marketing Software. Es gibt Hunderte von Anbietern auf dem Markt. Ich empfehle Ihnen entweder GetResponse oder Klick-Tipp. Welche der beiden Tools für Sie das Richtige ist, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

    GetResponse

    GetResponse ist einer der Marktführer im Bereich Newsletter-Software und bietet äußerst umfangreiche Funktionen zu einem guten Einstiegspreis. Sie können GetResponse 30 Tage lang kostenlos testen. Danach kostet das kleinste Paket ca. 12 Euro pro Monat. Der Support ist selbst am Wochenende per Chat erreichbar (allerdings auf Englisch) und hilft schnell weiter. Deutscher Support ist ebenfalls verfügbar, meiner Erfahrung nach aber nicht ganz so schnell. Wenn Sie über Ihre Website verkaufen wollen, aber keine Programmierkenntnisse haben, ist die Einrichtung von Getresponse schwieriger, da die Verknüpfung mit einem Bezahlanbieter etwas aufwendig ist. In diesem Fall sollten Sie Klick-Tipp nutzen.

    Klick-Tipp

    Wenn Sie über Ihre Website gerne Produkte verkaufen würden wie z.B. Eventtickets, Coachingsitzungen oder digitale Produkte oder wenn Sie einen kostenpflichtigen Mitgliederbereich aufbauen wollen, empfehle ich Ihnen Klick-Tipp. Die Software ist zwar sehr teuer, aber Sie können damit sehr einfach und ohne Hilfe komplexe Aufgaben lösen wie z.B. Ihren Bezahlanbieter anzubinden.

    Sie können Klick-Tipps für 1 Euro einen Monat lang testen, wenn Sie diesen Link nutzen.

    Achtung: Um datenschutzkonform zu sein, müssen Sie Ihren Kontakten die Möglichkeit bieten, sich über einen Link am Ende Ihrer E-Mail abmelden zu können. Mit GetResponse und Klick-Tipp ist das schnell und einfach umsetzbar. Schreiben Sie nicht einfach über Ihre Gmail oder web.de Adresse Ihre Kontakte an. Es kann sonst teuer für Sie werden.

    Bezahlanbieter

    Sie möchten über Ihre Website direkt etwas verkaufen wie beispielsweise ein Hörbuch, eine Beratung oder ein Eventticket? Dann kann ich Ihnen den Zahlungsabwickler Affilicon empfehlen. Sie haben keinerlei Kosten bis Sie etwas verkaufen. Kommt ein Verkauf zu Stande, zahlen Sie 1 Euro für die Transaktion + 7% Provision. Dafür haben Sie aber keinerlei Aufwand mit der Buchhaltung. Ihre Kunden erhalten automatisch eine Rechnung und Affilicon kümmert sich um alles. Affilicon überweist Ihnen in Ihrem gewünschten Zeitraum Ihre Einnahmen. Das Beste: Sie können auch ganz einfach eine Ratenzahlung oder Gutscheincodes einrichten.

    Bilder und Videos

    Bilder mit künstlicher Intelligenz erstellen

    Mit dem AI Tool Midjourney können Sie mithilfe künstlicher Intelligenz nicht nur Bilder für Social Media oder Präsentationen erstellen, sondern auch ein Logo für Ihr Unternehmen.

    Bildbearbeitung und Logo-Erstellung

    Bei www.canva.com kann man Bilder für Facebook, Instagram etc. gestalten. Es gibt Hunderte von Vorlagen, wo man nur den Text austauschen muss. Neben Bildern für Facebook- und Instagram-Seiten gibt es aber auch Vorlagen für Poster, Flyer oder Buchcover. Canva ist gratis, es gibt jedoch einige Bilder und Grafiken, die 1 US Dollar kosten. Ist das Design fertig kann man es runterladen oder direkt drucken lassen. Für den Druck ist es aber zu teuer. Hier würde ich Flyeralarm empfehlen. Auch Logos kann man bei Canva ganz einfach selbst gestalten, wenn das Budget nicht für einen professionellen Designer reicht.

    Videobearbeitung

    Videos werden immer wichtiger im Online-Marketing und sollten auch nicht vernachlässigt werden, weil oft Werbeanzeigen mit Videos günstiger sind als mit Bildern. Mit der Software Screenflow lassen sich ganz einfach Videos erstellen. Sie können Ihren PC Bildschirm aufnehmen, während Sie etwas erklären oder auch Ihre aufgenommenen Videos schneiden.

    3D Cover und Mockups

    Ein geniales kostenloses Tool, um 3D-Buchcover oder Mockups zu erstellen finden Sie unter Buchvermarktung.de.

  • Blockchain-Marketing: Wie die Blockchain die digitale Werbung für immer verändern könnte

    Blockchain-Marketing: Wie die Blockchain die digitale Werbung für immer verändern könnte


    Die einen halten es für die zukünftige Universalwährung, die anderen für „den gefährlichsten Betrug aller Zeiten“.

    Was könnte so extreme Gefühle in völlig entgegengesetzte Richtungen auslösen? Der Bitcoin, natürlich.

    Der Preis der beliebten Kryptowährung ist gestiegen und gefallen und hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 rund 50% seines Wertes verloren, bevor er sich in den letzten Monaten wieder langsam erholt hat. Es ist eine volatile Investition, gelinde gesagt.

    Aber die wahre Innovation des Bitcoins und anderen Kryptowährungen ist nicht ihr Investitionspotenzial – es ist die Technologie dahinter. Blockchain ist eine Methode der digitalen Aktenführung, die ein transparentes und nicht manipulierbares Transaktionsbuch erstellt.

    Selbst einige Experten, die Bitcoin selbst skeptisch gegenüberstehen, sind der Meinung, dass die Technologie der Blockchain nicht mehr wegzudenken ist. Und das liegt daran, dass die Blockchain trotz ihrer derzeitigen volatilen Anfangsphase die Art und Weise, wie mehrere große Industrien arbeiten – einschließlich des digitalen Marketings – grundlegend verändern könnte.

    Wie kann die Blockchain das digitale Marketing beeinflussen?

    Die Blockchain könnte viele Geschäftsbereiche und Kommunikationskanäle beeinflussen, aber ein Großteil der bisherigen Diskussionen betraf die Auswirkungen auf Bank- und Finanztransaktionen. Während diese beiden Bereiche allein signifikant sind, könnte die Wirkung der Blockchain über den Bereich Währung und Finanzen hinausgehen und sich auf die Vermarktung aller Produkte und Dienstleistungen auswirken:

    1. Datenbeschaffung

    Jeder kann auf das Internet zugreifen, aber sie müssen durch traditionelle „Pforten“ gehen: ISPs und Webbrowser. Diese Unternehmen bekommen fast alles mit, was wir online tun: sie wissen von den Dingen, die wir kaufen, über die Artikel, die wir lesen, bis hin zu den Leuten, mit denen wir sprechen.

    Es ist naiv zu denken, dass diese „Türsteher“ immer einen fairen Zugang zum Internet bieten und das Richtige für die Verbraucher tun werden. Mark Zuckerberg ist zum Sündenbock für ein Problem geworden, das weit über Facebook hinausgeht: Unsere persönlichen Daten können problemlos gekauft und an Werbekunden verkauft werden.

    Die Blockchain könnte eine Lösung dafür sein. Eine gute Fallstudie für das Datenschutzproblem ist Blockstack, ein auf Blockchain aufgebautes Netzwerk, das sich als „neues Internet für dezentrale Anwendungen“ bezeichnet. Da das Netzwerk von Blockstack auf Blockchain-verifizierten Signaturen basiert, bleiben Ihre persönlichen Daten bei Ihnen und nicht auf Servern, die sich im Besitz Ihrer Anwendung befinden. Der Besuch einer Website oder die Nutzung einer App ist wie das Einfügen eines Schlüssels in ein Schloss: Sie behalten immer eine persönliche Kopie bei sich, und sobald Sie sie in das Schloss legen, nehmen Sie sie heraus, wenn Sie fertig sind. Es wird kein Protokoll geführt, wer das Schloss wann benutzt hat.

    Blockstack ist nur ein Beispiel – es gibt mehrere andere Projekte im Krypto-Raum mit dem Ziel, ein ähnliches Ziel zu erreichen, vor allem Skycoin, das von seinen Schöpfern als Treibstoff für ein neues dezentrales Internet propagiert wird. Dieses P2P-Netzwerk, das Skycoin Miners Power, bekannt als Skywire, wird die Grundlage für Messenger-Protokolle, Anwendungen und andere gemeinsame Funktionen des aktuellen Internets sein, mit einer großen Ausnahme: Alle Benutzerdaten werden verschlüsselt und geschützt.

    Überlegen Sie, wie sich das Marketing verändern würde, wenn wir Marketer nicht Zugang zu allen Benutzerdaten hätten, die wir derzeit haben – es könnte schneller passieren, als Sie denken. Ohne eine Fülle von Informationen über jede einzelne Website, die Sie oder Ihre Kunden besuchen, müssen Sie sich darauf verlassen können, dass die Daten direkt von Interessenten und Kunden erfasst werden, um die Lücken zu schließen.

    Sie müssten die „User Experience“ auf Ihre Zielgruppe anpassen (was die besten Marketingspezialisten natürlich bereits heute tun). Das liegt daran, dass die Blockchain es den Nutzern bald ermöglichen könnte, freiwillig zu entscheiden, welche Art von Inhalten und Anzeigen sie sehen möchten.

    2. Display-Werbung

    Obwohl Werbetreibende gute Ergebnisse mit Display-Werbung erzielen können, hat sie einige Schattenseiten:

    • Aus Marketer-Sicht kann sie teuer werden und ist zuweilen kompliziert zu verstehen und zu verwalten. Außerdem gibt es ein Monopol, das von zwei gewinnorientierten Unternehmen kontrolliert wird: Facebook und Google.
    • Aus Nutzersicht sind die Schattenseiten der digitalen Werbung ebenfalls unübersehbar: Display-Anzeigen sind aufdringlich, lästig und können den Akku und die Bandbreite ihres mobilen Geräts verbrauchen.

    Der Brave-Blockchain-Browser mit dem dazugehörigen Basic Attention Token (BAT) versucht, all diese Probleme zu beheben, indem er die Art und Weise ändert, wie Benutzer mit Anzeigen interagieren. Der „Brave“ Gründer Brendan Eich hat sich in der technischen Welt bereits einen Namen gemacht – er schuf JavaScript in den 90er Jahren während seiner Zeit bei Netscape und ist Mitbegründer von Mozilla.

    Brave und BAT, die auf der Blockchain-Technologie basieren, zielen darauf ab, das derzeitige Monopol auf digitale Anzeigen zu brechen, indem sie es Nutzern, Publishern und Werbetreibenden ermöglichen, über den Wert der Online-Aufmerksamkeit zu handeln.

    Blockchain-Werbung im Brave-Browser funktioniert so:

    1. Werbetreibende kaufen Anzeigen mit BAT. Dies sind in der Regel private Registerkarten im Brave-Browser, können aber auch Push-Benachrichtigungen und Landingpages sein. Das Entwicklerteam von Brave strebt weniger, aber qualitativ hochwertigere Anzeigen an.

    2. Benutzer, die sich für die Anzeige von Anzeigen entscheiden, werden mit BAT entschädigt. Sie können entscheiden, welche Arten von Anzeigen Sie sehen. Dies bietet nicht nur genauere (anonyme) Verbraucherinformationen für Werbetreibende, sondern hilft den Nutzern auch, mehr über die Produkte und Marken zu erfahren, von denen sie tatsächlich hören möchten. Jeder, der sich freiwillig dafür entscheidet Werbeanzeigen anzuschauen, erhält einen Teil der Ausgaben des Werbetreibenden in BAT, für den Wert seiner Aufmerksamkeit.

    3. Publisher werden sowohl von den Konsumenten als auch von den Werbetreibenden entlohnt. Im Rahmen des Revenue-Sharing-Programms von BAT erhalten Publisher einen größeren Anteil der Werbeausgaben als Konsumenten. Sie können auch BAT für den Zugang zu Premium-Inhalten und Abonnements berechnen.

    Es ist ein Sieg für alle Beteiligten: Werbetreibende erhalten bessere Daten zur Anzeigenleistung und Zielgruppenansprache, Publisher erhalten mehr Umsatz und Kontrolle über die Anzeigen, die sie schalten, und Nutzer erhalten weniger, qualitativ hochwertigere Anzeigen, die ihren Interessen entsprechen – ohne ihre persönlichen Daten zu gefährden, dank der Blockchain-Verschlüsselung.

    Am wichtigsten ist aber, dass der Wert der Aufmerksamkeit dem Besitzer zurückgegeben wird. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen ein Abonnement für Harvard Business Review oder The New Yorker, indem Sie sich einfach dafür entscheiden, Anzeigen zu erhalten, die Ihren Interessen entsprechen.

    Es ist noch weit von einer alltäglichen Realität entfernt, aber diese Art von digitaler Werbeutopie könnte Werbetreibende dazu bringen, bei der Erstellung von Anzeigen genauer über ihre Zielgruppe nachzudenken. Unternehmen, die versuchen, Aufmerksamkeit von Interessenten zu gewinnen, werden gezwungen sein, ein wertvolles oder zumindest unterhaltsames Werbeerlebnis zu bieten, da die Nutzer diese nicht mehr erhalten müssen.

    3. Eigentum und Sicherheit

    Jeder kennt die Geschichte: Das Aufkommen von MP3 und digitaler Musik führte in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren zu weit verbreiteter Piraterie. Die Musikindustrie wehrte sich und für eine Weile waren beide Seiten in einer Sackgasse.

    Die moderne Lösung für diese Situation sind Streaming-Dienste wie Spotify, Amazon Music und Apple Music. Aber es ist ein Modell mit Schwächen: die Künstler werden mit einem Bruchteil eines Cents pro Stream entschädigt, und die Komplexität der Lizenzierung im Musikgeschäft bedeutet, dass die Auszahlungen für Streaming-Services nicht immer an die richtige Partei erfolgen.

    Die Blockchain könnte der nächste Schritt in der Entwicklung der kreativen digitalen Wirtschaft sein. Projekte wie Po.et, Tao und Steem wurden mit dieser Absicht entworfen. Stellen Sie sich vor, Musikkünstler, Filmemacher und Fotografen könnten ihre Arbeiten einem großen Publikum anbieten, ohne einen Vermittler wie YouTube, Bandcamp, iTunes oder Shutterstock für Belichtung und Sicherheit zu bezahlen.

    Tao zum Beispiel stellt sich eine Welt vor, in der Künstler ihre eigenen Gemeinschaften durch ein so genanntes Initial Artist Offering (IAO) schaffen. Ihre Band würde eine bestimmte Menge eines Krypto-Tokens erstellen und verkaufen, wie die digitale Version einer Baseballkarte oder Vinyl-LP. Sobald sie einen bestimmten Betrag an ihre Fans verkauft hat, können diese spezielle Veröffentlichungen, Live-Erlebnisse und sogar physische Erinnerungsstücke der Band im Tausch gegen den Token anbieten. Je beliebter sie und ihre Musik werden, desto mehr Wert wird ihr Token haben, und da Blockchain auch Transaktionsdaten aufzeichnet, könnte auch die Länge des Tokenbesitzes eine Überlegung sein, um Inhalte und Zugriff anzubieten. So könnte endlich der nervige Freund, der immer damit prahlt, Fan einer Gruppe gewesen zu sein, bevor sie groß geworden ist, dafür belohnt werden!

    Im März wurde Young Dirty (Bar-Son James), der Sohn des Wu-Tang-Rappers Ol‘ Dirty Bastard, einer der ersten Künstler, der diese Art von Gemeinschaft gründete. Seine neue Dirty Coin wird sowohl für seine Musik als auch für den Inhalt des Nachlasses seines Vaters verwendet.

    Diese blockchain-basierte Unterhaltungswirtschaft könnte es Künstlern ermöglichen, sich direkt an ihr Publikum zu vermarkten, ohne die Kontrolle über ihre Arbeit oder einen Teil ihrer Einnahmen an eine Plattform wie Facebook oder SoundCloud abzugeben. Es würde es Künstlern und Gruppen ermöglichen, auf der Grundlage des Wertes ihrer Arbeit anerkannt zu werden, nicht weil sie extra Geld dafür bezahlt haben, dass ihre Songs zuerst auf einer Musikplattform gelistet werden. Dieses Modell würde das Entertainment-Marketing noch mehr in Richtung P2P-Communities verlagern, da die Fans selbst Transaktionen durchführen und sich besondere Privilegien als Inhaber von Künstler-Token verdienen könnten.

    Möglichkeit vs. Realität

    Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass diese Szenarien Idealfälle sind, basierend auf Technologien und Projekten, die sich noch in der Entwicklung befinden. Niemand weiß, ob die Vision einer blockchain-basierten Welt Wirklichkeit wird, zumal die Kryptowährung noch in den Kinderschuhen steckt.

    Aber selbst wenn sich nur ein oder zwei der kommerziellen Blockchain-Möglichkeiten durchsetzen, könnte es die Art und Weise wie Marketingspezialisten die Aufmerksamkeit ihrer Kunden auf sich ziehen drastisch verändern. Eines ist auf jeden Fall sicher: Mit einigen der klügsten Köpfe in den größten Unternehmen, die fieberhaft an Krypto-Währungsprojekten arbeiten, wird es in den nächsten Monaten und Jahren sicher viel Bewegung geben.

  • Die 3 größten Lügen im Online-Marketing

    Die 3 größten Lügen im Online-Marketing

    Mein Facebook Newsfeed ist voll von schwachsinnigen Behauptungen rund ums Thema Online-Marketing. Das nervt! Die drei schlimmsten Behauptungen, finde ich, sind folgende:

    Lüge 1: Du kannst schnell reich werden

    Kennst du diese Anzeigen, in denen Leute vor einem Ferrari posieren und dir erzählen wollen, wie sie innerhalb von 14 Tagen eine Million übers Internet verdient haben? Meistens handelt es sich dabei um minderjährige Jungs, bei denen man sich fragt, ob die überhaupt schon ihren Führerschein haben, geschweige denn ein eigenes Luxusfahrzeug. Ich kann es echt nicht mehr hören! Es gibt einige Leute, die tatsächlich sehr viel Geld übers Internet verdienen, aber das geht nicht innerhalb von 14 Tagen und es ist harte Arbeit.

    Lüge 2: Du hast keine Kosten

    Das nächste, was immer gerne erzählt wird: Du kannst einfach loslegen und hast keinerlei Kosten. Natürlich kannst du jederzeit loslegen und es war auch noch nie so einfach, sich selbstständig zu machen wie heute. ABER: ganz ohne Investition geht es nicht. Das Mindeste, was du rechnen musst, sind Kosten für

    • eine Domain (monatlich, in der Regel jährliche Zahlweise)
    • Webhosting (monatlich, meist Rabatte bei jährlicher Zahlweise)
    • SSL Zertifikat (monatlich, in der Regel jährliche Zahlweise)
    • Datenschutzerklärung (einmalig, außer es kommen Gesetzesänderungen)
    • E-Mail-Marketing-Software (monatlich)
    • Werbung (monatlich)
    • Optional: Kosten für Bildmaterial, Bildbearbeitung, Software etc.

    Du solltest mit mindestens 100 Euro pro Monat an Investitionen rechnen und das ist wirklich das aller unterste Minimum. Wirklich Sinn macht es erst ab 300 Euro pro Monat und das sollte nur der Anfang sein. Es ist möglich, dass du tausende von Euro an Werbung ausgeben musst, um deine Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Bedenke, dass es außerdem dauernd kann, bis sich der Erfolg einstellt. Das Geld, das du investierst, sollte auf keinen Fall überlebensnotwendig für dich sein.

    Lüge 3: Du hast passives Einkommen

    Unter einem passiven Einkommen stelle ich mir vor, dass ich zu Hause die Füße hochlegen kann, ohne irgendetwas dafür tun zu müssen, dass Geld rein kommt. Du kannst viel Geld über das Internet verdienen, wenn du weißt wie es geht, aber das ist alles andere als passiv. Nur ein kleines Beispiel: Die Werbeanzeigen, die du schaltest, um Besucher auf deine Website zu bekommen, laufen nicht jahrelang erfolgreich durch, ohne dass du etwas daran machst. Du musst sie ständig ändern, Splittests machen, deine Website und Tools updaten, Aktionen planen, Newsletter und Content erstellen. Wenn das nicht aktives Geld verdienen ist, weiß ich auch nicht.

     

     

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